Freude an Bewegung.

Das reibungslose Zusammenspiel von Muskulatur, Gelenken und Wirbelsäule bestimmt unsere Freude an Bewegung.

Wissenswertes

Informationen rund um Ihren Bewegungs-Apparat.

 

Impingement der Sportlerschulter

Impingement

Die Schulter ist ein sehr komplexes Gelenk. Bei vielen Sportarten ist es sehr außergewöhnlich belastet und verursacht Schmerzen.

Typischerweise sind Wurfsportarten, Kraftsport oder auch Mountainbiken Auslöser für Schulterschmerzen. 

"to impinge" bedeutet eigentlich nur "einzwicken". Dabei wird die Rotatorenmanschette unter der Schulterhöhe bei bestimmten Bewegungen unphysiologisch belastet und das führt zu Schmerzen.

Typischerweise sind Bewegungen wie Angurten im Auto oder Ergreifen von Gegenständen über Kopf beeinträchtigt. Kommt auch noch ein schlafstörender Nachtschmerz dazu ist die Befindlichkeit erheblich gestört. 

Manchmal findet man bei einer Ultraschalluntersuchung dann auch schon leichte Kalkeinlagerungen in der Sehne.

Wir können dann mit gezielter Heilgymnastik wieder ein physiologisches Bewegungsmuster wiederherstellen.

Mitunter ist auch die Stoßwellenbehandlung bei Kalkablagerungen indiziert.

Vertebrostenose

Vertebrostenose

Unter Vertebrostenose auch Spinalkanalstenose versteht man die Einengung des Wirbelkanals.

Die Abschnitte der Wirbelsäule, Halwirbelsäule, Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule und Kreuzbein sind unterschiedlich häufig von derartigen Einengungen betroffen. Während sie in Brustwirbelsäule und Kreuzbein sehr selten vorkommen ist sie vor allem in der Lendenwirbelsäule eine häufige Ursache von Beschwerden.

Symptome der Halswirbelsäulen Enge:

  • Gangstörungen mit steifem unsicheren Gang
  • Ausstrahlende Schmerzen in die Arme
  • Gefühlsstörungen wie Taubheitsgefühle oder unterschiedliche Gefühlsstörungen wie Brennen oder Kribbeln in den Armen
  • Schwäche in den Armen und Unsicherheit beim Greifen oder Halten von Gegenständen

Symptome der Lendenwirbelsäulen Enge:

  • Schmerz in den Hüftmuskeln, ausstrahlende Schmerzen in die Beine.
  • Häufig ist auch Kreuzschmerz vorhanden, muss aber nicht immer sein
  • Die Gehstrecke ist eingeschränkt
  • Nach kurzer Rast mit niedersetzten oder vorbeugen kann man wieder weiter gehen.
  • Mitunter sind auch Taubheitsgefühl oder unterschiedliche Gefühlsstörungen wie nadelstichartiges Kribbeln an den Beinen möglich.

Die Veränderungen der Wirbelkanalenge (Vertebrostenose) kommen meist schleichend und werden zu Beginn häufig nicht wahrgenommen oder negiert.

Die notwendigen Untersuchungen sind neben dem klinischen Befund ein Röntgen mit Bewegungsaufnahmen und eine Magnetresonanztomographie.

Dann stehen und eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Das ärztliche Management der Spinalkanastenose wird immer noch kontroversiell gesehen. Während für leichtere Formen jedenfalls eine konservative Behandlung vorzuziehen ist wird bei neurologischen Ausfallserscheinungen wie die erwähnten Taubheitsgefühle oder Schwäche der Beine oder Arme eher zu einer Operation geraten.

Jedenfalls ist eine exakte Diagnose notwendig um bleibende Schäden oder sogar teilweise Lähmungen einzelner Nervenbahnen zu vermeiden. Je früher man mit der Behandlung einsetzt desto eher werden bleibende Schäden vermieden.

SpA (Spondylitis ankylosans)

SpA (Spondylitis ankylosans)

Die Spondylitis ankylosans hat erst in den letzten Jahren wieder intensive Beachtung gefunden. Sie ist die Frühform oder auch ein Synonym für eine Erkrankund die nach dem russischen Neurologen Bechterew benannt wurde, der schon Stalin behandelt hat. Ja die Geschichte der Medizin schreibt sogar dem ägyptischen Pharao Ramses II schon diese Erkrankung zu.

Die Tücke dieser Erkrankung ist ihr schleichender Beginn, oft schon in der zweiten oder dritten Lebensdekade, wobei oft bis zur richtigen Diagnosestellung Jahre vergehen. Verlorene Jahre, denn ersten ist die Krankheit mit heftigen Schmerzen vor allem des Rückens und der Kreuz-Darmbein Gelenke verbunden und zweitens können Langzeitschäden an den Gelenken durch rechtzeitige Behandlung vermieden werden.

Die Erkrankung ist etwa so häufig wie die rheumatoide Arthritis, wird aber heute noch wesentlich seltener diagnostiziert. Das heißt wir haben eine hohe Dunkelziffer an leidenden die nicht ausreichend erkannt oder behandelt werden.

Typischer Weise sind bei der Erkrankung auch viele junge Frauen betroffen. Der Erkrankungsbeginn liegt vor dem 40. Lebensjahr. Typischer Weise ist der Beginn schleichend langsam über mehrere Monate oft Jahre mit Episoden von heftigen Kreuzschmerzen. Die Schmerzen sind vor allem in der zweiten Nachthälfte und bessern sich beim Aufstehen. Ruhe führt zu keiner Linderung der Schmerzen, eher Bewegung wird als angenehm empfunden.

Eine Reihe von Laboruntersuchungen und bildgebenden Verfahren, vor allem eine Magnetresonanztomographie der Kreuz-Darmbein Gelenke ist für die Diagnosestellung wichtig.

Wenn die Diagnose erst gesichert ist gelingt uns vor allem bei frühzeitigen Behandlungsbeginn eine gute Kontrolle der Symptome mitunter ist sogar eine Ausheilung der Erkrankung möglich.